Reliability Days 2016 Hier dreht sich alles um Produktzuverlässigkeit.

Speakers & Experts 2016

Die Reliability Days 2016 waren ein voller Erfolg. Es gab zahlreiche spannende Vorträge, Diskussionen und informative Gespräche rund um das Thema Zuverlässigkeit. Vielen Dank an alle Speaker und Teilnehmer, die zum Erfolg der Reliability Days 2016 beigetragen haben.

special guest
Prof. Michael Pecht, University of Maryland

Für die Reliability Days 2016 konnten wir als Special Guest Prof. Michael Pecht gewinnen. Prof. Pecht hielt auf der Tagung einen Vortrag zu dem immer bedeutender werdenden Thema "Prognostics and Systems Health Management". Die Fähigkeit von Systemen, Selbstdiagnosen über den aktuellen "Gesundheitsstatus" (State of Health – SOH) zu machen, erlaubt vielseitige Verbesserungen von Produkten und Systemen, wie z.B. sinkende Ausfallfolgekosten und eine bessere Ausnutzung des Systems.

Prof Michael Pecht is a world renowned expert in strategic planning, design, test, and risk assessment of information systems. Prof Pecht has an MS in Electrical Engineering and an MS and PhD in Engineering Mechanics from the University of Wisconsin at Madison. He is a Professional Engineer, an IEEE Fellow, an ASME Fellow, an SAE Fellow and an IMAPS Fellow. He is the editor-in-chief of IEEE Access, and served as chief editor of the IEEE Transactions on Reliability for nine years, chief editor for Microelectronics Reliability for sixteen years. He is the founder and Director of CALCE (Center for Advanced Life Cycle Engineering) at the University of Maryland, which is funded by over 150 of the world’s leading electronics companies at more than US$6M/year. The CALCE Center received the NSF Innovation Award in 2009. He is currently a Chair Professor in Mechanical Engineering and a Professor in Applied Mathematics at the University of Maryland. He has written more than twenty books on product reliability, development, use and supply chain management. He has also written a series of books of the electronics industry in China, Korea, Japan and India. He consults for 22 international companies. He has written over 700 technical articles and has 7 patents.

  • In 2013, he was awarded the University of Wisconsin-Madison’s College of Engineering Distinguished Achievement Award.
  • In 2011, he received the University of Maryland’s Innovation Award for his new concepts in risk management.
  • In 2010, he received the IEEE Exceptional Technical Achievement Award for his innovations in the area of prognostics and systems health management.
  • In 2008, he was awarded the highest reliability honor, the IEEE Reliability Society’s Lifetime Achievement Award.

He has previously received the European Micro and Nano-Reliability Award for outstanding contributions to reliability research, 3M Research Award for electronics packaging, and the IMAPS William D. Ashman Memorial Achievement Award for his contributions in electronics analysis.

weitere Experten auf den reliability Days 2016

Prof. Peter Häfele, Hochschule Esslingen
Schwerpunkte: Bauteilsicherheit, Betriebsfestigkeit, Werkstoffprüfung; George-Washington University, Washington D.C., USA, Bruchmechanik, Research Assistant, 1990-1992; VAW F&E, Bonn, Forschungsingenieur; Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf, 1994-1997 Daimler AG, PKW-Entwicklung, Betriebsfestigkeit, 1997-2001; Hochschule Esslingen, Professor für Festigkeitslehre, Betriebsfestigkeit, Leitung Labor für Werkstoff- und Fügetechnik seit 2001; Steinbeis-Transferzentrums „Bauteilfestigkeit und –sicherheit, Werkstoff- und Fügetechnik (BWF)“, stellv. Leiter, seit 2001

Dr. Viktor Tiederle, RELNETyX Consulting UG
since 2013 RELNETyX Consulting UG, Dettingen; 2006-2013 RELNETyX AG, President, Leinfelden; 2000-2006 RMCtech Consulting GmbH, Sindelfingen; Team leader Reliability/Quality; 1999-2000 VDO Adolf Schindling AG, Karben; head of technology engineering, 1992-1999 TEMIC, Nabern – among other head of BMBF research project; 1983-1992 MBB Entwicklung Technologie; 1981-1982 aerocontact electronic development; international experience: since 2012 sales reliability tool developed in USA, 2009-2011 head of American subsidiary, since 2003 projects with Asian customers, 1999-2000 training of employees from France, USA, Brazil, Malaysia and Korea, 1988-1992 license projects with USA

Dr. Monika Reif, ZHAW Zürcher Hochschule
Dr. Monika Reif promovierte nach dem Studium des Maschinenbaus an der Universität Stuttgart im Gebiet Zuverlässigkeitstechnik. Dafür erhielt sie den VDI-Ehrenring. Im Anschluss daran arbeitete sie mehrere Jahre im Bereich Funktionssicherheit bei BMW in der Fahrdynamik und bei Bombardier Transportation Lokomotiven. Seit Anfang 2014 arbeitet sie als Dozentin an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) im Schwerpunkt Sicherheitskritische Systeme des Instituts für angewandte Mathematik und Physik (IAMP).

Prof. Bernd Bertsche, Universität Stuttgart
Direktor und Ordinarius des Instituts für Maschinenelemente der Universität Stuttgart, Leiter des Fachbereichs Zuverlässigkeit innerhalb der VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung, Mitarbeiter im Normungsgremium Zuverlässigkeit der DKE im DIN und VDE, Geschäftsführer der Reliability Engineering Academy, Buchpublikationen im Bereich Zuverlässigkeit: Zuverlässigkeit im Fahrzeug- und Maschinenbau, Reliability in Automotive and Mechanical Engineering, Zuverlässigkeit mechatronischer Systeme.

Dr. Tillmann Hitziger, Reliability Engineering Academy
Geschäftsführer der Reliability Engineering Academy, Geschäftsführer der JHP GmbH, Reliability Expert, Design for Six Sigma Black Belt, Studium des Maschinenbaus an der Universität Stuttgart, Promotion im Bereich Zuverlässigkeitstechnik.

Dr. Patrick Jäger, Reliability Engineering Academy
Geschäftsführer der Reliability Engineering Academy, Geschäftsführer der JHP GmbH, Reliability Expert, Design for Six Sigma Black Belt, Gutachterprüfer für das Eisenbahn Bundesamt, Studium des Maschinenbaus und der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Stuttgart, Promotion im Bereich Zuverlässigkeitstechnik.

Dr. Daniel Herrmann, Robert Bosch GmbH
Dr. Herrmann ist Fachreferent bei der Robert Bosch GmbH. Schwerpunkt seines Aufgabenfeldes sind Risiko- und Felddatenanalysen für elektronische Produkte. Er ist verantwortlich für das Kompetenzmanagement für Risikoanalyse im Geschäftsbereich Automotive Electronics und  ist Leiter einer Expertenorganisation. Daniel Herrmann erhielt sein Diplom in Physik an der Universität von Tübingen und seinen Doktorgrad an der Universität von Nimwegen, Niederlanden. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin und am MPI für Biologische Kybernetik in Tübingen, bevor er 2002 in die Forschung bei Bosch ging.

Dr. Dominic Kaufmann, OSRAM GmbH
Global Specialist Reliability (QM&EHS) und Senior Key Expert Reliability (R&D)
In dieser Doppelfunktion managed und koordiniert Dr. Kaufmann ein globales Team von Zuverlässigkeitsingenieuren. Seine Hauptaufgaben bestehen in der Definition und Auswertung von produkt- und problemspezifischen Tests, der Sicherstellung der Lebensdauerziele, der Lebensdauerberechnung zur Produktfreigabe, der Harmonisierung von Aktivitäten im Bereich Zuverlässigkeit innerhalb der Firma und der Mitarbeit in Standardisierungsgremien.

Dr. Christof Nitsche, Daimler AG
Entwicklungs-/Zuverlässigkeitsingenieur Hybridpowertrain bei der Daimler AG in Sindelfingen seit 2009; Entwicklungsingenieur Fuel Cell Powertrain bei der Mercedes-Benz Technology GmbH in Stuttgart 2005-2009; Entwicklungsingenieur Fuel Cell Powertrain bei DaimlerChrysler Research & Technology North America, Palo Alto, Kalifornien 2002-2005; Promotion zum Dr. techn. an der TU-Wien; Studium der Elektrotechnik an TU-Wien, TU-München, University of Iowa, City University of New York.

Daniel Vesenmaier, Robert Bosch GmbH
Daniel Vesenmaier ist Experte für Design-for-Six-Sigma-Methoden bei der Robert Bosch GmbH im Geschäftsbereich Power Tools. Sein Schwerpunkt ist die Analyse und Optimierung von Zuverlässigkeitstests. Nach seinem Studium zum Diplom-Ingenieur Technologiemanagement an der Uni Stuttgart arbeitete Daniel Vesenmaier als Zuverlässigkeitsingenieur bei der JHP GmbH bevor er 2011 zu Bosch Power Tools wechselte.

M.Sc. Philipp Bergmeir, Hochschule Esslingen
Philipp Bergmeir ist seit 2012 Doktorand im kooperativen Promotionskolleg HYBRID und akademischer Mitarbeiter der Fakultät Informationstechnik an der Hochschule Esslingen. In seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit dem Thema „Data Mining-Methoden für Zuverlässigkeitsanalysen von Hybridantrieben“. Industrieseitig wird er bei diesem Forschungsprojekt von der Daimler AG in Sindelfingen unterstützt. Zuvor absolvierte Philipp Bergmeir ein Bachelor- und Masterstudium in Wirtschaftsmathematik an der Universität Augsburg.

und die Experten der Reliability Engineering Academy
Die Reliability Engineering Academy verfügt über eine einzigartige Ausbildungskompetenz im Bereich Zuverlässigkeit und Qualität. Unsere Referenten zeichnen sich aus durch ihre langjährige nationale und internationale Berufserfahrung in den Bereichen Beratung, Ausbildung und Projektarbeit in unterschiedlichen Branchen und Themengebieten.

Programm 2016

8. Juni

  • brightness_3 18:00 Uhr

    Abendveranstaltung
    gemeinsames Abendessen mit unterhaltsamer Show

9. Juni

  • assignment 08:00 Uhr

    open doors
    Registrierung der Teilnehmer für die Konferenz

  • 09:15 Uhr

    Prof. Bernd Bertsche und Dr. Patrick Jäger
    Willkommensgruß und Eröffnungsansprache

  • 09:45 Uhr

    Special Guest Prof. Michael Pecht, University of Maryland
    "Prognostics and Systems Health Management - Putting a doctor on the shoulder of your products and systems"
    Prof. Pecht wird auf der Tagung einen Vortrag zu dem immer bedeutender werdenden Thema "Prognostics and Systems Health Management" halten. Die Fähigkeit von Systemen, Selbstdiagnosen über den aktuellen "Gesundheitsstatus" (State of Health – SOH) zu machen, erlaubt vielseitige Verbesserungen von Produkten und Systemen, wie z.B. sinkende Ausfallfolgekosten und eine bessere Ausnutzung des Systems.

  • local_dining 11:45 Uhr

    gemeinsames Mittagessen

  • 13:00 Uhr

    Dr. Daniel Herrmann, Robert Bosch GmbH
    "Bestimmung des Feldrisikos für ein Qualitätsproblem"
    Eine Freigabeerprobung für ein neues Produkt weist dessen Zuverlässigkeit bezüglich aller möglichen Ausfallursachen nach. Dagegen hat ein Lebensdauertest im Rahmen eines Qualitätsproblems die Aufgabe, die Anzahl der möglichen Ausfälle aufgrund einer technischen Ursache für 0 km und das Feld zu beschreiben. Die Erprobungsbedingungen in diesen Tests müssen sorgfältig auf Basis des Alterungsgesetzes, des vorliegenden Ausfallmechanismus und einer guten Abschätzung der Feldlast bestimmt werden. In dem vorgestellten Fall musste sogar das Alterungsgesetz auf Basis der zugrundeliegenden Abweichung überarbeitet werden. Auf der Konferenz werden die durchgeführten Schritte zur Bestimmung des Feldrisikos eines Qualitätsproblems in 2012 für den Einparksensor beschrieben.

  • 13:25 Uhr

    Dr. Dominic Kaufmann, OSRAM GmbH
    "Lebensdauerabschätzung von SSL Produkten bei OSRAM"
    Aufgrund des zunehmenden Marktdrucks ist die Produkteinführungszeit zu einem äußerst kritischen Faktor für die erfolgreiche Vermarktung von SSL Produkten geworden. Lebensdauern von LED basierenden Produkten rangieren im Bereich von mehreren tausend bis hin zu 100.000 Stunden. Aus diesem Grund besteht der Bedarf nach Methoden, um die Lebensdauer solcher Produkte auf Grundlage von Herstellerdaten und theoretischen Ansätzen als erste Abschätzung zu berechnen, um die Produkte rechtzeitig für den Markt freizugeben. Die Präsentation stellt die Probleme heraus, die bei der frühen Abschätzung der Lebensdauer durch semi-theoretische Ansätze entstehen. Dabei geht die theoretische Abschätzung Hand in Hand mit einer experimentellen Verifikation, um die Lücke zwischen Praxis und Theorie zu schließen.

  • 13:50 Uhr

    Daniel Vesenmaier, Robert Bosch GmbH
    "From Load2Test – optimierte Zuverlässigkeitstests bei Elektrowerkzeugen"
    Die Realität zeigt häufig, dass in Erprobung und Feld unterschiedliche Fehlerbilder auftreten oder die Lebensdauerziele nicht mit den Kundenanforderungen übereinstimmen. Bei der Auslegung von Zuverlässigkeitstests ist es von großer Bedeutung, Feld-relevante Fehlerbilder zu reproduzieren und sinnvolle Lebensdauerziele zu wählen. Die Lösung dieses scheinbar einfachen Zusammenhangs stößt aber branchenübergreifend auf Grund von fehlenden Feldinformationen, Termindruck oder mangelnder interner Mitarbeiterkapazität häufig an ihre Grenzen. Der Vortrag auf der Konferenz beschreibt Lösungsansätze im Bereich Elektrowerkzeuge.

  • 14:15 Uhr

    Dr. Christof Nitsche, Daimler AG und M.Sc. Philipp Bergmeir, Hochschule Esslingen
    "Systematische Informationsgewinnung aus Feld-Belastungskollektiven"
    Feld-Belastungskollektive sind wichtige Informationsquellen für die Produktauslegung und für die Erprobungsoptimierung im Automobilbau. Es fallen hier über die Modellgenerationen und Triebstrangvarianten sehr große Datenmengen an. Nur durch systematische und effiziente Vorgehensweisen können die wertvollen Informationen greifbar und somit nutzbar gemacht werden. Im Rahmen des Vortrags auf der Tagung wird der Arbeitsansatz im Bereich Daimler-Hybrid-Powertrain vorgestellt, welcher auf Data-Mining und Algorithmen des maschinellen Lernens basiert.

  • 14:40 Uhr

    Network-Break und Fachspezialisten-Treffen
    Während des Network-Breaks auf der Konferenz haben Sie die Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Unsere Fachspezialisten beantworten sehr gerne Ihre Fragen und geben praktische Tipps.
    Es freuen sich auf Sie:

    • Frau Dr. Monika Reif, ZHAW Zürcher Hochschule, zum Thema Funktionale Sicherheit
    • Herr Prof. Peter Häfele, Hochschule Esslingen, zum Thema Betriebsfestigkeit
    • Herr Dr. Viktor Tiederle, RELNETyX Consulting UG, zum Thema Elektronikzuverlässigkeit 
    • und die Experten der Reliability Engineering Academy
  • group 15:40 Uhr

    Podiumsdiskussion
    Bei der Podiumsdiskussion werden aktuelle Fragestellungen der Zuverlässigkeitspraxis mit Experten aus deren jeweiligem Blickwinkel diskutiert.
    An dieser Stelle ist Ihr Beitrag ausdrücklich erwünscht.
    Was möchten Sie zu den Themen Strategie, Prozesse, Umsetzung, Wettbewerb, neue Technologien und Produktentwicklung wissen?
    Mit welchen Problemen werden Sie bei Ihrer täglichen Arbeit konfrontiert?
    Stellen Sie uns Ihre Frage!
    Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns eine E-Mail Adresse, an die Sie Ihre Frage an uns schicken.
    Die von den Teilnehmern eingereichten Fragen kommen dann bei der Podiumsdiskussion zur Sprache.

  • 16:40 Uhr

    Prof. Bernd Bertsche und Dr. Patrick Jäger
    Abschlussworte

  • stop 17:00 Uhr

    Ende der Veranstaltung

Download tagungs-programm 2016

file_downloadProgramm-Heft als PDF herunterladen


Impressionen von den Reliability Days 2016