Programm 2018 Es erwarten Sie spannende Vorträge und Diskussionen.

Auf den Reliability Days hören Sie spannende Vorträge aus Theorie und Praxis von internationalen Spezialisten und Sprechern aus der Industrie. Sie profitieren von persönlichen Kontakten und vom Austausch mit anderen Teilnehmern. Bei Diskussionen mit Experten erfahren Sie mehr zu den aktuell wichtigen Themen in der Zuverlässigkeitspraxis.

Besuchen Sie auch unsere Abendveranstaltung, auf der Sie sich in angenehmer Atmosphäre beim gemeinsamen Abendessen fachlich austauschen können.

Programm 2018

Stuttgart

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Programm 2017

18. Oktober

  • brightness_3 18:00 Uhr

    Abendveranstaltung
    Registrierung der Teilnehmer
    gemeinsames Abendessen

19. Oktober

  • assignment 08:00 Uhr

    open doors
    Registrierung der Teilnehmer für die Konferenz

  • 09:00 Uhr

    Prof. Bernd Bertsche und Dr. Patrick Jäger
    Willkommensgruß und Eröffnungsansprache

  • 09:15 Uhr

    Special Guest Dr. Eric Wagner, Gleiss Lutz Rechtsanwälte, Partner
    "1 €-Produkt – 100 Mio. €-Schaden? Fallstudien zum Produkthaftungsrecht"
    Immer strengere gesetzliche Vorgaben, komplexere Produkte und kürzere Entwicklungszeiten haben die Produkthaftungsrisiken für Hersteller in den letzten Jahren rasant ansteigen lassen. Für die betroffenen Hersteller ist ein professioneller Umgang mit solchen Krisensituationen Pflicht. Ansonsten drohen hohe finanzielle Schäden, Rufschädigungen und sogar strafrechtliche Konsequenzen. Herr Dr. Eric Wagner, Leiter des Bereichs Produkthaftung bei der Sozietät Gleiss Lutz, gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die wesentlichen Haftungsrisiken und erläutert Strategien zur Risikovermeidung.

  • 10:45 Uhr

    Anette Lang-Schöll, Gardner Denver Thomas GmbH
    "Beschleunigte Lebensdauerprüfung bei Elastomeren in Membranpumpen"
    Elastomere sind lebensdauerbegrenzende Bauteile von Membranpumpen. Durch Fortschritte in der Materialentwicklung wurden die Lebensdauern inzwischen auf mehrere Milliarden Zyklen gesteigert. Deshalb sind beschleunigte Lebensdauerprüfungen unabdingbar und dafür müssen die wichtigsten Belastungsfaktoren identifiziert und gemessen werden. In Laborversuchen werden durch Variation der Belastungsfaktoren Wöhlerkurven ermittelt und mit Materialuntersuchungen verglichen. Ziel ist es dabei, schon frühzeitig in der Produktentwicklung eine Abschätzung der Tauglichkeit von Materialien zu erreichen. Eine besondere Herausforderung bildet dann die Übertragung der Laborwerte auf Kundenanwendungen.

  • 11:15 Uhr

    Dr. Senta Karotke, Dr. Andreas Wenge, Michael Widmann, Carl Zeiss SMT GmbH
    "Reliability Assessment von hoch innovativen Produkten – von der Idee zum zuverlässigen Produkt"
    Der ZEISS Unternehmensbereich Semiconductor Manufacturing Technology versteht sich als Befähiger für Chiphersteller auf der ganzen Welt. Mit seinem breiten Produktportfolio deckt er verschiedene Schlüsselprozesse bei der Herstellung von Mikrochips ab, so unter anderem die optische Lithographie und die Maskenoptimierung, alles Produkte „at the edge of the physical possible“. Um den Kundenanspruch  „hohe Zuverlässigkeit bei  erstklassiger Performance“  zu erreichen, begleitet das Technische Risikomanagement das Produkt von der ersten Idee bis hin zur Serie. Die Absicherung der Produktzuverlässigkeit ist dabei geprägt von zahlreichen Herausforderungen: komplexe Ausfallkanäle, Degradationseffekte, vielfältige Lastfälle. Wie diese Aufgabe durch eine geeignete Strategie in der Methodenanwendung, in einem sich ständig weiterentwickelnden Hochtechnologie-Umfeld, erfolgreich gemeistert werden kann, ist Inhalt dieses Vortrags.

  • local_dining 11:45 Uhr

    gemeinsames Mittagessen

  • 13:15 Uhr

    Dr. Michael Metzele, BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft
    "Zuverlässigkeitsmanagement im Nfz-Zulieferbereich – Umsetzung eines ganzheitlichen Zuverlässigkeitsprozesses von der frühen Produktentwicklung bis zur Serienbetreuung"
    Produkte und Systeme der heutigen Zeit werden in immer kürzeren Modellzyklen und mit steigender Komplexität in den Markt gebracht. Gleichzeitig stellt auch nach aktuellen Erkenntnissen die Zuverlässigkeit das entscheidende Kaufkriterium für den Spediteur im Nfz-Zulieferbereich dar. Eine Überdimensionierung stellt insbesondere auf Grund des steigenden Kostendrucks und der Gewichtssensibilität (zunehmend bedingt durch Emissions-Beschränkungen) keine zielführende Lösung dar. Grund genug für die BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft, sich mit der Einführung eines ganzheitlichen Zuverlässigkeitsprozesses entsprechend dem aktuellen VDA Band 3 zu beschäftigen. Der Vortrag wird anhand der BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft aufzeigen, wie ein umfänglicher Zuverlässigkeitsprozess organisatorisch und prozessual erfolgreich implementiert werden kann. Neben dem Grobprozess und seinen wichtigsten Phasen geht der Vortrag vertiefend auf das Thema Erprobungsplanung und die Anbindung an bestehende QM-Methoden ein.

  • 14:00 Uhr

    David Dudek, Trainalytics GmbH
    "Ausgewählte Beispiele für Degradation elektronischer Baugruppen in gerafften Lebensdaueruntersuchungen"
    Ein wesentliches Zuverlässigkeitskriterium einer elektronischen Baugruppe ist ihre nutzbare Lebensdauer, d.h. die Zeit bis zum Beginn der Verschleißphase. Zuverlässigkeit kann nicht in das Produkt hineingetestet werden, vielmehr müssen zuverlässigkeitskritische Merkmale bereits während der Baugruppenentwicklung identifiziert und bewertet werden. Für den Prüf- und Zuverlässigkeitsingenieur sind Mechanismus, Dynamik und Wirkbereich (z. B. Temperatur, mechanische Last, Feuchte) von Degradation während geraffter Lebensdaueruntersuchungen von Bedeutung. Dieser Vortrag wird an ausgewählten Beispielen Erscheinungsbild und Auswirkung von Degradationsmechanismen wie Risswachstum im Temperaturwechseltest und elektrochemische Migration im feuchtwarmen Klimatest zeigen und erläutern.

  • group 14:30 Uhr

    Network-Break und Fachspezialisten-Treffen
    Während des Network-Breaks haben Sie die Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmern der Tagung auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Unsere Fachspezialisten beantworten sehr gerne Ihre Fragen und geben praktische Tipps.
    Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche mit Ihnen.

  • group15:45 Uhr

    Wählen Sie, welche Veranstaltung Sie gerne besuchen möchten.

    Raum A: Questions & Answers
    Unsere Fachspezialisten beantworten sehr gerne Ihre Fragen und geben praktische Tipps.
    Es freuen sich auf Sie:

    • Produkthaftungsrecht
      Dr. Eric Wagner
    • Zuverlässigkeitsdatenanalyse
      Dr. Anna Krolo und Dr. Melani Krolo
    • Zuverlässigkeitsmanagement
      Prof. Bernd Bertsche und Dr. Tillmann Hitziger
    • Raffung, Physics of Failure, Material und Werkstoffe
      Dr. Patrick Jäger

    Raum B: Tutorial
    "Softwareunterstützte Lebensdauerprognose von Aufbautechnik und Verbindungstechnik" - Elektronik-baugruppen werden immer höheren Anforderungen in Bezug auf Temperaturen und Schwingungen ausgesetzt. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Funktion über die gesamte Lebensdauer von 10 oder mehr Jahren erhalten bleibt. Oft werden hierfür kosten- und zeitintensive Prüfungen durchgeführt, die eine lange Betriebszeit im Zeitraffer simulieren sollen. Es wird stillschweigend vorausgesetzt, dass bewährte Modelle eine Umrechnung in die reale Welt ermöglichen. Diese Modelle sind dafür jedoch nicht geeignet, da für jede Baugruppe zunächst die jeweiligen Formparameter zu bestimmen wären. Im Vortrag wird gezeigt, wie mit Hilfe eines Simulationswerkzeugs aus vorhandenen Layoutdaten vor der Beschaffung von Hardware eine Lebensdauerprognose mit ausreichender Genauigkeit durchgeführt werden kann. Durch Beispiele wird die vorgestellte Vorgehensweise eindrucksvoll belegt.
    Es freut sich auf Sie:

    • Dr. Viktor Tiederle
  • 16:45 Uhr

    Prof. Bernd Bertsche und Dr. Patrick Jäger
    Abschlussworte

  • stop 17:00 Uhr

    Ende der Veranstaltung

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